RSM 2019: Die Erinnerung bleibt


Es ist mal wieder soweit.

Der Sommer zieht sich zurück und der Herbst lauert schon. Das Boot wartet dann irgendwo auf den Frühling und will gut von uns behandelt werden. Eine Durststrecke, wie jedes Jahr. Im Kopf bleibt die Erinnerung an eine Saison über die sich kein Segler beklagen kann. Keine Superlative in den Temperaturen, wie 2018, das ist klar - aber ganz "normal" ist vielleicht ja auch mal gut, in Zeiten der Klimaerwärmung.

Eine der besten Erinnerungen vor dem Kamin wird für mich die RSM 2019 sein. Leicht, mit wenigen Booten gestartet und dann hart dicht geholt, könnte man sagen. Denn im Verlauf der Saison kamen immer mehr Segelfreunde aus dem Verein dazu. Insgesamt haben 47 Boote an den 6 RSM teilgenommen. Besonders schön war die zunehmende Teilnahme der jungen Segler des Vereins. Zwar war nicht jedes von den 47 Booten immer dabei, aber irgendwann dann doch. Die hohe Anzahl insgesamt war jedenfalls neu. Konstant waren dagegen Windrichtung und Kurs. Ein Bild aus dem Drohnenvideo von Hans-Peter Spitzmann (Danke dafür, Hans-Peter!), das alle Teilnehmer wohl immer wieder auf dem Weg zur Tonne 1 gesehen haben: 


Konstant war auch der großartige persönliche Einsatz von Georg und Gisela Florack, die dieses Erlebnis für uns alle wieder möglich gemacht haben. Kudos!  Und das gilt ebenso für alle, die immer wieder unermüdlich still und leise geholfen haben: inbesondere Heiner und Gudrun Bandelier, Daniel Wullschleger (bester Hafenwart der Welt) und Walter Hentschel.

Da ein Startgeld derzeit nicht in Sicht ist, benötigen wir aber jetzt von dieser Hilfe mehr, denn sonst stehen immer dieselben Personen in Motorbooten und Küche. Ich selbst jedenfalls schäme mich ein bisschen. Ich habe ganze 1x die Anker mit in unser Vereinshaus getragen und ganze 1x mit abgewaschen, obwohl ich ganze 5x dabei war. Soweit das Outing. Aber das ändere ich im nächsten Jahr. Versprochen. 

Auch versprochen: Georg Florack wird eine neue RSM für uns organisieren, 2020. Wenn es im Frühling warm wird, werden wir uns also wiedersehen: am ausgewählten Freitag, um 17.30 Uhr, auf dem Weg zur verflixten Tonne 1 vor der Düse.

Darauf freue ich mich jetzt schon. Danke dafür, Georg.



Es lohnt sich, die RSM-Videos unter Aktuelles vom  19.09. noch einmal anzusehen.

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