Erfolgreiche Jahreshauptversammlung im Video-Format
Der neue geschäftsführende Vorstand Simon Gauch, Georg Florack, Johann Freilinger und Henning Bremer, fotografiert in Corona-konformen „Häppchen“ und mit Abstand
Ein Experiment wurde zum Erfolg! Am Freitag, den 26.03.2021
fand die erste virtuelle Jahreshauptversammlung des Ratzeburger Segler-Vereins
statt. Bedingt durch die behördlichen Auflagen zur Bekämpfung der
Corona-Pandemie gab es zu diesem Format keine Alternative. Dank exzellenter
inhaltlicher und technischer Vorbereitung vieler Beteiligter konnte diese
Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden. Die Versammlung, die insgesamt gut
2 ½ Stunden dauerte, lief so reibungslos ab wie ein Wahlabend bei ARD und ZDF,
geleitet von der scheidenden Vorsitzenden Gudrun Bandelier und unserem Mitglied
Stefan Rieke, beide heute-journal-tauglich. Nachdem sich alle angemeldeten
Mitglieder eingewählt hatten, konnten die ersten Tagesordnungspunkte zügig
abgearbeitet werden. Die Berichte aus den Vorstandsbereichen thematisierten die
in den letzten beiden Jahren geleistete Arbeit im Bereich Hafen und
Gebäudeerweiterung, aber auch das uns alle belastende Thema der
Corona-Pandemie, die viele geplante Veranstaltungen und sogar die Ausrichtung überregionaler
Regatten wie die Internationale Deutsche DYAS-Meisterschaft verhindert hat. André
Wolters hatte dann den wohl kompliziertesten Part, die bilanzierende
Darstellung des Kassenberichts, der nach Prüfung der dafür bestellten Mitglieder
zum Antrag auf Entlastung des scheidenden Vorstandes führte. Dem wurde seitens
der Mitglieder zugestimmt, denn das Resümee lautete: viel bewegt, solide
gewirtschaftet, stabiler Haushalt. Gleiches ließ sich zum Entwurf des
Haushaltsplans für 2021 sagen, der so auch seine Zustimmung fand.
Die Wahl zum neuen Vorstand verlief ebenfalls problemlos.
Nach der persönlichen Vorstellung der Bewerber für den geschäftsführenden
Vorstand und der Präsentation des erweiterten Vorstands durch Johann Freilinger
wurde namentlich abgestimmt. Alle Kandidaten erhielten die notwendige
Zustimmung. Das bedeutet im einzelnen Folgendes:
Johann Freilinger zum 1. Vorsitzender
Henning Bremer zum 2. Vorsitzender
Simon Gauch zum Schriftführer
Georg Florack zum Kassenwart
Olaf Schadowsky zum Segelobmann
Katrin Hilbert zur Jugendwartin
Karl-Heinz Sager zum Hafenmeister
Daniel Wullschleger zum Claubhauswart
Hans-Peter Spitzmann zum Umweltobmann
Frank Sarnowski zum stellvertretenden Schriftführer und Pressesprecher
Ralf Eulig zum stellvertretenden Kassenwart
Wulf von Karstedt zum stellvertretenden Segelobmann
Johannes Stricker zum stellvertretenden Jugendwart
Hinrich Mohr zum stellvertretenden Hafenmeister
Dr. Jürgen Christoph zum Beisitzer
Lutz Rose zum Beisitzer
Zu Mitgliedern des Ältestenrat wurden gewählt: Anke Sager, Heiner Bandelier, Walter Henschel und Siegfried Liepe.
Das Schlusswort hatte der so Eben gewählte neue 1.
Vorsitzende Johann Freilinger. Er würdigte in besonderer Weise die überaus
erfolgreiche Arbeit des scheidenden geschäftsführenden Vorstands, bestehend aus
Gudrun Bandelier, Siegfried Liepe, André Wolters und Anke Schlumbohm. Ihre
„Bilanz“ nach zwei Jahren Tätigkeit setze eine Zielmarke, die nur schwer ein
zweites Mal zu erreichen sei. Jetzt sei es Aufgabe des neu gewählten Vorstandes,
die geschaffenen Raummöglichkeiten für die Realisierung des Mottos „RSV – Mein
zweites zu Hause“ zu nutzen, also nach der baulichen Erweiterung des
Vereinshauses nun die praktische Umsetzung der Idee des „Mehrgenerationenhauses“
voranzutreiben. Keine leichte Aufgabe in Zeiten der Pandemie.
Der Würdigung durch Johann Freilinger können wir uns alle nur
anschließen! Und da wir schon beim Würdigen sind und das Stichwort der
Generationenvielfalt angesprochen wurde, muss nun zum Schluss zwei jungen
Menschen gedankt werden, ohne die die virtuelle Hauptversammlung wohl in dieser
nahezu perfekten Form nicht realisiert worden wäre: Julius Bremer und Jonas
Sommerfeld, in deren Händen die technische Steuerung des Abends lag. Ihnen
wünschen wir ein ganz besonders herzliches toi-toi-toi für ihre in den nächsten
Tagen beginnenden Abiturprüfungen. Aber was sollte da bei so viel schon
vorhandener Professionalität schief gehen?
Was die Teilnehmer der Versammlung nicht zu sehen bekamen - Blick in die Hexenküche der IT-Technik - fast wie in einem richtigen Fernsehstudio!




