In der "Jugend" ist Bewegung!

Die Jugendarbeit des RSV hat wieder Fahrt aufgenommen


Auch die Jugend unseres Vereins ist in die neue Saison gestartet. Aber bis es wieder auf´s Wasser ging, gab es eine Menge vorbereitender Arbeiten zu erledigen. Es braucht schon seine Zeit, Boote und Material nach der letzten Saison wieder in den nötigen technischen Zustand zu bringen, um wieder sicher unterwegs zu sein. Dabei hat sich gezeigt, wie nützlich unsere neue Bootshalle unterhalb der Terrasse für das Equipment ist. Anders als in den letzten Jahren konnte nämlich auf einen Arbeitsschritt verzichtet werden: das Ausbessern der Segel wegen "Mäusefraß"! Ja, Ihr habt richtig gelesen! Vor Errichtung der Halle mussten die Segel im sogenannten "Hexenhaus", dass an unseren Parkplatz grenzt, gelagert werden. Und die kleinen putzigen Nager versuchten von Jahr zu Jahr immer wieder aufs Neue herauszufinden, ob denn "Segel" auch schmecken und der Ernährung dienen. Natürlich blieb es immer nur beim Versuch, der aber hinterließ regelmäßig Löcher. 

Mittlerweile ist die "Abteilung" aber wieder munter unterwegs und hat in den letzten Wochen, oft bei starkem Wind", gezeigt, dass an den Segel-Fähigkeiten über die Winterpause nichts verloren ging. Da werden Wenden und Halsen gefahren, dass man nur staunen kann. Ich zumindest als "spät-berufener" Segler im höheren Alter stehe fasziniert im Hafen und erkenne schnell "Hier lernt nicht die Jugend, hier lerne ich!"

Bei dem, was diese Jungen und Mädchen so drauf haben, zögere ich, von "Nachwuchsseglern" zu sprechen. Ich stelle mich einfach in die Runde der Jugend, folge den Instruktionen unserer Jugendwartin Katrin Hilbert und stelle fest, was ich alles nicht weiß! Offensichtlich tut mir "Jugendarbeit" selbst noch ganz gut! Ich sollte wohl öfter daran teilnehmen! Katrin, von Beruf Pädagogin und von dem Schlage, wie ich sie mir in meiner Jugend auch gewünscht hätte, findet den richtigen Ton zwischen Wissensvermittlung, Ansporn und Korrektur. Das, was hier geboten wird, ist Ausbildung auf hohem Niveau!

Tatsächlich ist die Abteilung "Jugend" die wohl aktivste Gruppe unseres Vereins. Dem trägt der Vorstand des RSV nachhaltig Rechnung. So wurde in der letzten Vorstandssitzung die Anschaffung zweier neuer Boote beschlossen, zwei RS Feva, Jollen mit Großsegel, Fock und Gennacker, die sowohl allein als auch zu zweit gesegelt werden können. Sie bieten also Potential für individuelle Entwicklung wie auch Teambuilding. Möglich wird diese Anschaffung durch zufließende Gelder des Landessportverband und der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Über die neuen Boote und das Engagement der Förderer werden wir bald gesondert berichten.


Ich jedenfalls werde in Zukunft engen Kontakt zu den jungen Menschen im RSV halten, von ihnen berichten - und am Ende selbst noch einiges lernen. Es ist eine tolle Erfahrung, dass es in unserem Verein möglich ist, sich Generationen übergreifend respektvoll und auf Augenhöhe zu begegnen. Fast ein Gesellschaftsmodell!

Euer Pressewart

Frank Sarnowski 

    

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