A.W. Niemeyer Cup auf dem Ratzeburger See

 


A.W.  Niemeyer Cup

Zum fünften Mal stand seine Austragung auf dem Ratzeburger See an, der A.W: Niemeyer Cup. Es zeichnete sich aber schon seit Tagen ab, dass das Wetter wohl eher problematisch werden könnte, Regen und vor allem mehr Wind, als es auch dem erfahrensten Segler recht sein würde. Samstag, 31.07.21, 11.00 Uhr, Steuermannsbesprechung. Wie sehen die Prognosen aus? Können wir, wollen wir, dürfen wir überhaupt? Zunächst einmal: „Startverschiebung“! Zur Klärung der Situation gab es so etwas wie eine „Ortsbesichtigung“, also eine Fahrt mit dem Motorboot in das vorgesehene Regatta-Gebiet des Sees. Ergebnis: Start unmöglich, Wind und Wellen kurz vor Orkanstärke. Was nun? Alles nicht so tragisch, unser Osthafen liegt ja am windgeschützten Domsee. Schnell war ein kleiner Regattakurs gesteckt und los ging es, just for fun und außer Konkurrenz bei durchaus anspruchsvollem Wind. Und das brachte ordentlichen Spaß! Die eigentliche Regatta wurde auf den Sonntag verlegt, Startzeit 10.00! Ordentlich früh! Am Nachmittag kam dann erst der Regen, anschließend aber ein alles entschädigendes Buffet mit Gyros und vielen Salaten.





Ein Wort zum Thema „Spaß“, denn den gab es reichlich. Eine Gruppe Segler aus Plön war schon am Freitag mit ihren Booten angereist, um am AW Niemeyer Cup teilzunehmen. Das war eine heitere Truppe, die so manche Anekdote aus dem Seesack holte. Solche Begegnungen unter Seglern sind immer eine Bereicherung im Vereinsalltag – und segeln konnte die Truppe auch, vom Feinsten! Und das zeigte sich am folgenden Tag auch in den Ergebnissen.



Sonntag ging es pünktlich zum Start. Das Wetter war moderat und gab Hoffnung auf einen reibungslosen Regatta-Verlauf. Regnen sollte es ja erst ab Nachmittag. Vier Durchläufe wurden gefahren – und die hatten es in sich. Das Wetter hielt nämlich dann alles bereit, was so zum Segeln gehören kann, von der Flaute bis zum Starkwind, Sonnenschein und prasselnde Regenschauer. Das Resultat bei dieser Herausforderung war Segeln auf hohem Niveau, echtes Regatta-Feeling und sportlicher Wettkampf!









Die heimkehrenden Regatta-Teilnehmer wurden mit Kuchen und Kaffee empfangen. Daniel Wullschleger hatte rechtzeitig für gefüllte Kaffe-Kannen gesorgt! Und wer seinen Energiespeicher noch weiter auffüllen wollte, konnte sich wie am Vortag am Catering der Jugendabteilung stärken. Apropos „Jugend“, die kann bei uns nämlich genauso gut segeln, wie sie kochen kann. Immerhin errangen Rike Albat und Lionel Bourgeon auf einer RS fewa xl den fünften Platz im Gesamtklassement äußerst erfahrener Segler. Ein sensationelles Ergebnis! Und wenn die „Schüler“ am Ende die „Lehrer“ besiegen, dann haben die Lehrer offensichtlich alles richtig gemacht!

Und damit die Regatta ihren Namen rechtfertigt, gab es für alle Beteiligten Präsente aus der Produktpalette des Hauses A.W. Niemeyer, für deren Bereitstellung wir uns beim Unternehmen nochmals herzlich bedanken!





Ergebnisseite 2

Noch eine kleine Anekdote am Rande: Jan Richter machte die Erfahrung, wie es ist, wenn man bei voller Fahrt in eine riesige Algenwolke fährt, die an der Wasseroberfläche nicht zu erkennen war. „Das Boot stoppte abrupt, als wäre ich in eine Schaumgummi-Wolke gefahren.“  Jan nennt sich von nun an selbst Jan „Kraut-Richter“!

Frank Sarnowski

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