Die dritte RSM in diesem Jahr am 30.07.2021
RSM am 30.07.2021 - Zwei ganz persönliche Betrachtungen
Die
dritte RSM 2021
Die dritte
RSM in diesem Jahr - wieder die normale Kurslänge und an einem Freitag – fand
am 30. Juli statt. Trotz Urlaubs- und Ferienzeit starteten 19 Boote, sogar
einige Segler aus Plön waren schon für den AWN-Cup an den folgenden Tagen
angereist und erkundeten im Rahmen der Vereinsregatta schon einmal das Revier.
Bei gutem
und relativ böigem Wind segelten wir raus auf den großen See, wobei der
Westwind uns eine spannende Kreuz durch die Düse bescherte.
Später ließ
der Wind dann allmählich nach. Anders als die Sonne, die rücksichtsvoll bis zum
Ende der Wettfahrt wartete, um dann zwischen den Wolken zu verschwinden, hatte
der Wind anscheinend beschlossen, dass die letzten Boote auch ohne ihn zur
Ziellinie kommen würden.
Als dann
alle wieder zurück waren, gab es im Anschluss noch Einiges vom Grill und
mitgebrachte Salate. Nach der Verkündung der Ergebnisse wurde auch das Bergfest
mit Eis und Schokoküssen und gemütlichem Auf-der-Terrasse-Sitzen gefeiert.
„Schön, dass
wir vorhin auf dem Wasser noch Wind hatten!“ war der allgemeine Kommentar zu
dem spiegelglatten Wasser auf dem Domsee, als sich abends die Ruhe vor dem
Sturm am Samstag bemerkbar machte. –
Aber das ist eine andere Geschichte…
Rike Albat,
Lionel Bourgeon
Der
Mühe Lohn
Man, man, man….was war das heute für eine
Anfahrt. Aus den Hamburger Elbvororten zum RSV! Im Grunde ja nichts Ungewohntes
für mich, aber heute…die Elbchaussee ist ja gesperrt, quer durch Hamburg bis
zum Horner Kreisel stop and go, die Autobahn frei – wenigstens etwas – aber auf
der B 207 wieder langer Stau vor einer Baustellen-Ampel. Nach 2 Stunden 45
Minuten (absoluter Negativrekord) endlich angekommen! Und dann ein großes
„Hallo“! „Na, endlich bist Du auch da!“ Blick in freundliche Gesichter, Eintauchen
in den Kreis von Freunden, den „Mitbewohnern“ im zweiten zu Hause. Und
plötzlich ist der Ärger über die Mühe der Anfahrt verflogen, denn die Mühe
bekommt ihren Lohn: Gemeinschaft mit Menschen, die einen tragen, so wie eine
Schwimmweste mit genügend Auftrieb. Das „zweite zu Hause“ lebt, trägt und gibt
Gelegenheit zum „Loslassen“ im Kreise einer Gemeinschaft aller Generationen.
Aber wie kommt es, dass ich manchmal das Gefühl habe, mit dem Begriff „zweites
zu Hause“ stimme etwas nicht? Heute weiß ich es! Das zweite zu Hause ist
mittlerweile nämlich wesentlicher Teil meines „ersten“ zu Hause geworden!
Frank Sarnowski
