Die Alternative zur Ohnmacht


 

Liebe Mitglieder des Ratzeburger Segler-Vereins,

täglich erreichen uns Nachrichten und Bilder des Grauens über den in der Ukraine wütenden Krieg, einen "Vernichtungskrieg" gegen ein freies und selbst bestimmtes Land in Europa, nur gut 1.000km von uns entfernt. Wirtschaftliche Sanktionen der westlichen Welt wirken nicht unmittelbar und nur langsam, falls sie überhaupt eine autokratisches Regierung beeindrucken, die selbst die eigene Bevölkerung nicht respektiert. Ich denke, wir alle fühlen den Impuls des Handelns. Und dennoch scheinen unsere Hände gebunden, denn ein militärisches Eingreifen der NATO könnte die Irrationalität eines Krieges in die Dimension einer atomaren Eskalation führen. Dieses Dilemma macht ohnmächtig angesichts sterbender Frauen, Männer und Kinder und eines Landes, das zunehmend einer zivilisatorischen Wüste gleicht.

Dürfen wir in dieser Ohnmacht verharren? Ich denke nein! Dieser Krieg hat nämlich auch die größte Migrationsbewegung Flüchtender seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst und es sieht so aus, dass an eine baldige Rückkehr der geschundenen Bevölkerung in ihre Heimat nicht zu denken ist. Dass ab dem kommenden Wochenende eine ukrainische Flagge am Fahnenmast auf dem Vereinsgelände des RSV wehen wird, ist sicher ein notwendiges Symbol, notwendiger aber ist die aktive Unterstützung der ukrainischen Kriegsflüchtlinge in den Ländern der Europäischen Union! 

Viele Mitglieder unseres Vorstands haben sich bereits mit ihren individuellen Spenden an dieser Unterstützung beteiligt. Und genau das wünschen wir uns von vielen unserer Mitglieder. Nutzt die geschalteten Konten der bekannten Hilfsorganisationen und öffentlichen Einrichtungen, wer Wohnraum zur Verfügung stellen kann, melde sich bitte bei den kommunalen Verwaltungen, jetzt zählt Solidarität!

Der Vorstand des RSV 

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