Das Wochenende der ganz "Harten"

Bootstaufe, Nikolaussegeln und Dombasar

Das letzte Wochenende war die die Herausforderung für die, die Kälte nicht scheuen. Alle drei Ereignisse standen im Zeichen niedriger Temperaturen. Selbst der Sekt, mit dem Jan Richters Boot getauft wurde, war wohl auf die Außentemperatur von 1 Grad gekühlt, ebenso wie das Glas Sekt, dass jeder Anwesende danach gereicht bekam.


Katharina Decker führte als Taufpatin die Zeremonie durch und taufte Jans neue Monas auf den exotischen Namen "Bahanarotu" und erläuterte zuvor den ethnologischen Hintergrund dieses Namens.
Schön war, dass sich trotz der Kälte bereits um 12.00 viele Taufgäste im Hafen eingefunden hatten, darunter auch einige unserer Mitglieder, die am folgenden Nikolaussegeln gar nicht nicht teilnahmen. Bemerkenswert!




Um 13.00 stand das Nikolaussegeln an. Mutige Kapitäne und Matrosen, alle mit Nikolausmützen ausgestattet, bereiteten die sieben Teilnehmenden Boote vor. Die Mannschaftsstärke pro Boot lag zwischen vier und fünf Personen. Man konnte also ein wenig Wärme "erkuscheln". Vielleicht!



Für das Segeln selbst hatte sich Georg Florack etwas besonderes ausgedacht: alle Boote sollten nach einer Wende und einem Aufschießer steuerbords möglichst langsam am Steg seines Grundstückes vorbeisegeln, um ein paar Weihnachtssüßigkeiten in Empfang zu nehmen. Alle Skipper waren dabei erfolgreich und keine Schokoladen-Kostbarkeit viel ins Wasser. Na ja, es waren ja alle RSV-Segler!


 







Nach 1 1/2 trafen sich die Segler wieder im Hafen, wo eine köstliche Kürbissuppe, Kaffee, Weihnachtsgebäck und ein delikater, alkoholfreier Punsch auf die "Kältebären" warteten. Beim gemütlich-genüsslichen Teil wurde ziemlich lange geklönt. Das dritte Mal "Nikolaussegeln" hat eines gezeigt: dieser Termin ist mittlerweile nicht mehr etwas für Freaks, sondern ein integriertes Ereignis in unserem Vereinsleben. Über 30 Teilnehmer lieferten den Beweis!




Gleichzeitig zu Bootstaufe und Nikolaussegeln fand der Dombasar statt. Und auch das war ein Kälte-Abenteuer. Die Temperatur im Umgang des Doms war zwar nicht so niedrig wie auf dem See, wer aber über Stunden geringen Temperaturen ausgesetzt ist, friert auch ordentlich. Die Ausdauer war aber erfolgreich! Das Ergebnis des Abverkaufs von Bratapfelmarmelade und kleinen Segelutensilien endete mit einen Rekord - der sich noch erweitern läßt, denn ein Rest an Marmelade steht nun im Vereinshaus zum Verkauf. Ihr habt ja hoffentlich alle meinen gestrigen Newsletter zu diesen "heißen Stoff" gelesen!



Das noch vorhandene Angebot im Vereinshaus

Ich finde es schon erstaunlich, wieviel "Lebendigkeit" der RSV außerhalb der Segelsaison zu bieten hat! Es tut sich was in unserem "zweiten zu Hause", zunehmend und immer mehr. Den aktiven Mitgliedern und den Helfenden sei herzlich gedankt! Und für Jans neues Boot wünschen wir allzeit gute Fahrt!

Euer Pressewart

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