Ein traumhafter Tag - Absegeln 2024
Ein "Segel-Tag" wie selten - und ein ganz persönlicher Triumph
Am 03.Oktober hat alles gepasst: Sonne, weiße Schäfchenwolken, Wind zwischen 3 und 4 bft und viel Lust auf einen letzten Törn zum Ausklang der Saison. Von solchen Tagen hatten wir in der Saison 2024 leider nicht sehr viele. Die Witterung war durchaus ein Problem. Aber der Reihe nach!
![]() |
| Zunächst wurde "klar Schiff" gemacht |
![]() |
| Dann wurde ein bisschen was geschnackt - das könnt ihr unter lesen |
![]() |
| Und dann der eigentliche "Festakt" - Einholen des Stander |
Mehrere Mitglieder des Vereins, die der Ansprache durch Frank gefolgt waren, äußerten den Wunsch, den zentralen Teil der Äußerungen hier unter "Aktuelles" zu posten, um gerade die anzusprechen, die diesen Tag leider versäumt haben.
(.....) Die
Segelsaison 2024 ist im Rückblick nicht ganz so zufriedenstellend verlaufen wie
erhofft, denn die Witterung hat uns doch ein wenig zu schaffen gemacht: mal
viel zu viel Wind (meistens aus Osten, nanu, ungewöhnlich), mal gar kein Wind
und bei gutem Wind viel zu viel Regen. Das ist eine Tendenz, die seit 3 Jahren
anhält. Ich denke, dass das auch in Zukunft so sein wird, denn der Klimawandel
macht auch vor dem Ratzeburger See nicht halt. Jeder von uns muss das auf seine
Art beantworten. Die Aktivität hier auf dem Gelände war durch diese Umstände
auch überschaubar und viel zu gering. Zum Glück haben uns Gisela und Georg
weiterhin die RSM geschenkt, es gab auch ein Sommerfest, aber wir als Segler
sind uns nicht so oft wie früher begegnet. Das ist bedauerlich, denn im RSV
geht es ja nicht nur ums Segeln, sondern auch um die Gemeinschaft. Wir sollten
in der Zukunft vielleicht mehr darauf bedacht sein, dass der Kontakt der
Mitglieder untereinander nicht weiter ausdünnt, sonst entwickelt sich der
Ratzeburger Segler-Verein allmählich zur unverbindlichen
„Interessengemeinschaft Segeln“. Das wäre ein großer sozialer Verlust. Unsere
Gemeinschaft ist wertvoll! Sie sollte uns viel bedeuten. Egal was uns die
Witterung bietet, am Ende kommt es auf unsere eigene Initiative an, wie wir uns
organisieren, in welchen Gruppen und Konstellationen wir uns begegnen. Und
dabei können wir uns auch nicht immer nur auf „den Verein“, also den „Vorstand“
berufen und fragen, was er uns bietet. Vereinsleben heißt eben nicht
„Angebotsprogramm“ von „Aktiven“ für „Konsumenten“. Jeder Einzelne ist da als
Teil des Ganzen gefragt. (.....)
Frank Sarnowski
Und dann gab es noch etwas ganz Besonderes!
Eines unserer ältesten Mitglieder ist Horst Tretter, 89 Jahre alt und regelmäßiger Gast beim An- und Absegeln, was er in der Regel von einer Bank auf dem Vereinsgelände aus beobachtet. Nicht so in diesem Jahr!!! Sylvia und Markus Althoff luden Horst spontan ein, den Absegel-Törn von ihrer schmucken neuen Yacht aus mitzuerleben. Aber dabei blieb es nicht! Horst übernahm sogar das Ruder und segelte..... Da ging nochmal ein Wunsch in Erfüllung!
| Einmal Segler, immer Segler! |
An dieser Stelle sei Sylvia und Markus Althoff herzlich gedankt für die wörtlich gelebte "Segelgemeinschaft" in unserem Verein. Vielleicht ließe sich daraus sogar ein Projekt entwickeln: "Alt und Jung in einem Boot". An dieser Idee sollte man festhalten!
![]() |
| Und dann war für diese Saison mit dem Segeln "Schluss" |
Bis bald!
Frank





